FirstSpirit: Warum sich führende Unternehmen für das CMS entscheiden

Zahlreiche große Unternehmen wie Airbus, Bosch, Liebherr oder Wacker, aber auch große Kulturinstitutionen wie die Berlinale setzen im Contentmanagement auf FirstSpirit. Gerade weil sich das System so nahtlos in bestehende IT-Strukturen integrieren lässt und die Entwicklungsmöglichkeiten vielfältig sind, wächst die Zahl der FirstSpirit-Kunden kontinuierlich weiter.

Contentmanagement für die digitale Transformation

Dr. Raphael Richter, Senior Project Manager bei der e-Spirit AG, und Robert Birker, Geschäftsführer der Berliner Full Service Agentur interactive tools, verbindet die langjährige Kundenberatung und Arbeit mit dem CMS FirstSpirit. Ein Gespräch über Herausforderungen, Lösungen und die Zukunft von Content Management Systemen.  

Robert Birker, interactive tools Geschäftsführer, und Dr. Raphael Richter von der e-Spirit AG im Gespräch über die Vorteile des FirstSpirit CMS.

Robert Birker und Dr. Raphael Richter verbindet die langjährige Arbeit mit dem CMS FirstSpirit.

Herr Richter, wie würden Sie die e-Spirit AG in zwei Sätzen beschreiben?
RR: e-Spirit hilft Unternehmen dabei, weltweite digitale Marketing- und Transformationsstrategien zu realisieren. Dafür entwickeln wir mit Leidenschaft und Begeisterung eine Contentmanagement-Lösung, nämlich FirstSpirit, mit der sie ihre Kunden auf den heute unzähligen zur Verfügung stehenden Kanälen optimal und effizient erreichen.

Mit Blick auf die Kunden und ihre Bedürfnisse fällt häufig der Begriff der digitalen Transformation. Was bedeutet er für Sie und e-Spirit?
RR: Wir setzen die Brille unserer Kunden auf: Was haben sie für „Painpoints“, was muss unser Produkt leisten, damit wir sie bei der digitalen Transformation optimal unterstützen? Mit der Digitalisierung ändert sich die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Kunden erreichen. Sie müssen sie anders abholen als noch vor ein paar Jahren und sich dafür nicht nur digitalisieren sondern auch transformieren – also ihre Geschäftsmodelle an die neuen Möglichkeiten anpassen. Das hat ganz viel mit Kundenfokus zu tun. Und an allen Punkten der Kunden-Interaktion sind Inhalte wichtig, deshalb rückt das Thema Contentmanagement als strategische Komponente im Unternehmen immer mehr in den Vordergrund. Die Zeiten, in denen das CMS das Tool war, statische HTML-Websites zu verwalten, sind lange vorbei. Die Inhalte müssen ganz anders aufbereitet und über eine wachsende Zahl an Kanälen hochdynamisch und konsistent ausgespielt werden.

Was ist in diesem Zusammenhang das Besondere an FirstSpirit als Content-Management-System?
RR: Ein Alleinstellungsmerkmal ist unser Best-of-Breed-Ansatz: All die heterogenen Systeme aus dem Marketing-Technology-Bereich, von Analytics über E-Commerce und Realtime-Targeting bis Videomanagement, die in Unternehmen genutzt werden, können mit FirstSpirit integrieren. So können Unternehmen ihre Silos aufbrechen, also die gewohnten, am besten für sie geeigneten Lösungen nutzen, aber alles auf einer zentralen und nutzerfreundlichen Plattform, nämlich FirstSpirit. Das System ist plattformunabhängig, das heißt nahezu unabhängig von dem im Unternehmen präferierten Betriebssystem. Das gewohnte Frontend des Kunden, z.B. ein Shop oder eine personalisierte Webseite, kann beibehalten werden. Durch den Integrationsansatz haben Anwender die Flexibilität, ihre Best-of-Breed-Infrastruktur einfach an sich wandelnde Anforderungen anzupassen. Für Transformationsprozesse ist das Set-up also ideal geeignet.

Wir lösen regelmäßig Erstaunen aus, wenn wir zeigen, wie leicht sich FirstSpirit in eine bestehende IT-Infrastruktur einfügen lässt und wie simpel die Probleme mit unserem CMS zu beheben sind.

Dr. Raphael Richter, Senior Project Manager bei der e-Spirit AG

Wie empfinden Unternehmen diese CMS-Lösung? Erinnern Sie sich an einen besonderen Moment oder ein „Aha-Erlebnis“, wenn Sie an FirstSpirit und Ihre Kunden denken?
RR: Solche Momente erleben wir immer wieder – besonders in technischen Runden. Viele unserer Kunden haben vorher andere Systeme eingesetzt, hatten zahlreiche Probleme und präsentierten uns dann einen großen Fragenkatalog. Wir lösen regelmäßig Erstaunen aus, wenn wir zeigen, wie leicht sich FirstSpirit in eine bestehende IT-Infrastruktur einfügen lässt und wie simpel die Probleme mit unserem CMS zu beheben sind. Die Architekten und IT-Leiter verstehen meist auf Anhieb, wie sie ihre Systeme integrieren können. Während das Marketing und die Fachbereiche von der einfachen Bedienbarkeit begeistert sind und sich darauf freuen, beispielsweise integrierte konsistente Kampagnen realisieren zu können, die messbar zur Kundenbindung oder Leadgenerierung beitragen.

Infografik zum FirstSpirit CMS und der Customer Experience.

Warum macht es aus Sicht der e-Spirit AG Sinn, mit Dienstleistern wie interactive tools eine Partnerschaft einzugehen und Produkterweiterungen/Module durch Kompetenz von außen weiterzuentwickeln?
RR: e-Spirit ist ein Produkthaus. Wir haben uns schon früh entschieden, unseren Schwerpunkt auf die Softwareentwicklung zu legen und für die Projektumsetzung auf engagierte und kompetente Implementierungspartner zu bauen. Die Partner entwickeln auch eigene Projektlösungen und Module, die wir in unseren Marketplace aufnehmen. Außerdem sind sie eine wertvolle Schnittstelle, über die wir immer wieder Kundenfeedback erhalten und zum anderen im engen Austausch gemeinsam die Lösungen für unsere Kunden verbessern. Von der engen, vertrauensvollen Zusammenarbeit profitieren alle Beteiligten – Kunde, Partner und wir als Hersteller.

Als „Trusted Partner“ der e-Spirit AG setzt interactive tools FirstSpirit sehr häufig ein. Herr Birker, warum setzen Sie seit Jahren auf dieses CMS?
RB: Wir sind seit 2005 Partner und haben schnell gemerkt, dass FirstSpirit ein sehr interessantes Produkt ist. Vor allem unter dem Aspekt der Usability für die Redakteure. interactive tools legt bei der Entwicklung von Websites den Fokus auf Usability und Joy of Use. Dazu passt ein Content-Management-System, das uns nicht nur technologisch überzeugt, sondern auch besonders nutzerfreundlich ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich mit FirstSpirit selbst hochkomplexe Projekte sehr gut handhaben lassen. Schaut man auf die Entwicklung von interactive tools in den letzten zehn Jahren, lässt sich erkennen: Die großen Wachstumsschritte hängen zum großen Teil mit FirstSpirit zusammen – vor allem im Bereich Corporate Communication und B2B-Kunden.

Welche Synergien, Potentiale und Produkte haben sich in der Zusammenarbeit zwischen interactive tools und e-Spirit ergeben und was ist daraus entstanden?
RB: Über die Jahre haben wir im Austausch mit e-Spirit‘s Professional Services verschiedene Lösungsansätze entwickelt. Dazu zählen konzeptionelle Herangehensweisen, mit denen wir wiederkehrende Kundenbedürfnisse umsetzen können. Wie baue ich eine international ausgerichtete Website auf, damit Redakteure sie gut handhaben können? Und wie schaffen wir es, dass die Website gleichzeitig die oft komplexen Anforderungen einer Internationalisierung der Online-Kommunikation erfüllt? Aus derartigen Fragestellungen unserer Kunden heraus entwickeln wir technische Lösungen, die wir auf individuelle Unternehmensbedürfnisse anwenden und schnell einsetzen können. Ein Beispiel dafür ist unser Dynamic Content Controller.

Die Vorteile von FirstSpirit sind nun deutlich geworden. Gibt es auch Herausforderungen in der Arbeit mit FirstSpirit?
RB: Die Herausforderung besteht eher darin, das System kontinuierlich weiterzuentwickeln und an Kundenbedürfnisse anzupassen. Momentan dreht sich vieles um das statische Generieren von Inhalten. Je komplexer die Webseitenstruktur, je mehr externe Anwendungen über Schnittstellen daran angebunden sind, desto schwieriger wird sowohl das technische als auch das redaktionelle Managen des Contents. Unser Dynamic Content Controller löst dieses Problem. Doch durch die Weiterentwicklung und Veränderung von Anwendungen und Systemen, werden auch wir diese Lösung stetig weiterentwickeln und optimieren.
RR: Bei der wachsenden Zahl an ausliefernden Systemen im Unternehmen ist es immer wieder eine Herausforderung, gemeinsam mit den Kunden den für sie passenden Weg zur Publizierung ihres Contents zu finden. Eine Herausforderung, der wir uns immer gerne stellen, denn mit unserem Best-of-Breed-Ansatz verfolgen wir einen Weg, der zukunftsweisend ist. FirstSpirit ist durch seine hybride Architektur ganz flexibel – das System kann Inhalte zeit- und ressourcenschonend vorgenerieren und das Frontend kann dabei hochdynamisch sein. Für Unternehmen, die personalisierte digitale Onlineerlebnisse bieten wollen, ist die Verbindung von Dynamik, Ausfallsicherheit und hoher Performanz ein effizienter Ansatz.

Es geht nun um das Optimieren des Contents und das Auswerten der jeweiligen Ziele, die man in den Content gesetzt hat, etwa Konversion, Kundenbindung, Neukundengewinnung, Umsatzsteigerung.

Dr. Raphael Richter, Senior Project Manager bei der e-Spirit AG

Herr Richter, wie sehen Sie die Zukunft von Content-Management-Systemen? Welche Anforderungen werden in Zukunft an ein solches System gestellt?
RR: Die Zukunft von Content-Management-Systemen liegt in der Orchestrierung: Es geht um das Zusammenspiel von Inhalten aus unterschiedlichsten Content-Quellen, die Verbindung mit ergänzenden Best-of-Breed-Technologien und die Zusammenarbeit von Redakteuren im weitesten Sinne, die an unterschiedlichen Standorten dafür sorgen, dass Markenbotschaften und Unternehmensinhalte optimal zum Kunden kommen. „Customer Experience“ ist hier das Buzzword. Es geht nun um das Optimieren des Contents und das Auswerten der jeweiligen Ziele, die man in den Content gesetzt hat, etwa Konversion, Kundenbindung, Neukundengewinnung, Umsatzsteigerung.

Wie können Unternehmen diesen Herausforderungen begegnen?
RR: Die Unternehmen müssen komplett neu über Content nachdenken. Content kann nicht mehr einfach nur verwaltet werden. Es geht darum, ihn zielgruppenspezifisch zu erstellen, personalisiert und über eine wachsende Anzahl an relevanten Kanälen konsistent auszuspielen, zu analysieren und zu optimieren, um die messbaren Geschäftsziele zu erreichen. Und das immer mit Blick auf den Mehrwert für den Kunden in der sich digital transformierenden Welt.
RB: Das Internet ist nicht mehr nur einer von vielen Kommunikationskanälen, sondern ist auf dem Weg, der führende Kanal zu werden. Wir merken bei unseren Kunden, dass hochqualitative und passgenaue Inhalte immer wichtiger werden. Wenn Inhalte wichtiger werden, steigen auch die Anforderungen an die Systeme, mit denen man die Inhalte verwaltet. Es geht auf der einen Seite darum, die Inhalte neu zu denken, auf der anderen darum, die technischen Infrastrukturen zu schaffen. Die Inhalte können nicht maschinell erstellt werden, sondern kommen nach wie vor aus den Köpfen der Menschen. Und für diese Menschen brauchen wir die optimalen digitalen Werkzeuge.