Die Zahl der Internetanwender in Deutschland durchbricht erstmals die 40 Millionen-Marke
Mit einem Zuwachs von 2,2 Millionen Neu-Anwendern gegenüber dem Vorjahr nutzten 2007 insgesamt 41,32 Millionen Deutsche das Internet. Somit steht der neue Rekord bei 62,7 %, dies bedeutet einen Steigerung von 2 % gegenüber 2006. Besonders beliebt bei den Internetusern sind dabei Videos und Audiodateien. Der zunehmende Gebrauch multimedialer Anwendungen lässt sich auf den vermehrten Einsatz von DSL/Breitband-Anschlüssen zurückführen, die den Abruf datenintensiver Angebote überhaupt erst ermöglichen.
Art des Internetzugangs:
79.2 % xDSL/LAN (Vorjahr 77,3 %)
20.8 % ISDN/Modem (Vorjahr 22,7 %)
Eingesetzte Bildschirmauflösung:
44.6 % 1024 x 768 px (Vorjahr 49 %)
35.6 % 1280 x 1024 px (Vorjahr 34,2 %)
4.1 % 1152 x 864 px (Vorjahr 4,3 %)
3.0 % 800 x 600 px (Vorjahr 3,5 %)
Benutzte Browser :
68.5 % Internet Explorer (Vorjahr 70,7 %)
26 % Mozilla Firefox (Vorjahr 23,9 %)
2.6 % Safari (Vorjahr 2,9 %)
1.4 % Netscape (Vorjahr 1,5 %)
1.3 % Opera (Vorjahr 1,3 %)
(Zahlen lt. WebHits der dort angemeldeten und geloggten Online-Angebote: www.webhits.de)
KMU setzen verstärkt auf Web 2.0 im Marketing
Web 2.0 wird für kleine und mittelständische Unternehmen zunehmend wichtiger. Der Einsatz von Web 2.0 basierten Marketinginstrumenten zur Unternehmensdarstellung und Verkaufsförderung - z. B. Blogs, Podcasts, Social Bookmarks oder Social Communities - gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. So denken einer Umfrage der pointsquare GmbH zufolge rund 67 % der Unternehmen durch Web 2.0 ihren Bekanntheitsgrad steigern zu können. 59 % sehen ihre Chance in der stärkeren Kundenbindung und wiederum 58 % hoffen auf eine Image-Verbesserung.
Unsere Erfahrungen zeigen, dass Web 2.0 sinnvoll in den Kommunikationsmix eines Unternehmens eingebunden werden kann, wenn es nicht nur um seiner selbst willen eingesetzt wird. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir, genau zu beleuchten, welche Anwendung für welche Zielgruppe und welches Kommunikationsziel relevant ist. Beispielhaft seien hier nur der Einsatz von Testimonial-Podcasts im Online-Recruiting, RSS-Feeds in der Kommunikation mit der Presse oder eine Tag Cloud für die Visualisierung von komplexen thematischen Zusammenhängen genannt.
IPTV: die Zukunft des Fernsehens?
Informationen zum TV-Programm rund um die Uhr, individuelle Programmfunktionen und neue mediale Erlebniswelten, das verspricht IPTV. Das sogenannte Internet Protocol Television könnte schon bald die herkömmliche Art und Weise des Fernsehens ablösen. So werden Kunden des IPTV digitale Fernseh- und Videoprogramme mittels Internettechnologie bereitgestellt. Wobei dies nicht mit den gewöhnlichen Videoangeboten im Internet zu verwechseln ist.
Interessant am IPTV ist vor allem das ausführliche Informationskontingent über laufende TV- und Videoangebote. Mit Hilfe der elektronischen Programmzeitschrift (EPG) ist der Kunde in der Lage diverse Informationen über Film, Darsteller und Programme abzurufen. Gleichzeitig wird die Option geboten, laufende und künftige Sendungen direkt aufzunehmen. Daneben kann man mit der Timeshift-Funktion aktuelle Programme unterbrechen und zu einem beliebigen Zeitpunkt weiterschauen, da diese aufgezeichnet werden. Als weiterer Zusatznutzen von IPTV ist das „Video-on-Demand“ zu nennen. Dies ist als virtuelle Videothek zu verstehen, auf welche man jederzeit zugreifen kann.
Die Zukunft des IPTV bietet noch zahlreiche Möglichkeiten für Erweiterungen und Ergänzungen. Es ist zu erwarten, dass in absehbarer Zeit bereits Einkäufe per IPTV getätigt, an Spielen teilgenommen und mit anderen Kunden interagiert werden kann.
