Google Mobile Update: Responsive Websites bevorzugt

Google führte ein weitreichendes Update seines Such-Algorithmus durch: Websites, die für die Nutzung auf Mobilgeräten optimiert sind, werden in den Suchergebnissen nun bevorzugt angezeigt. Eine außergewöhnliche Meldung, die in der SEO-Szene einschlug wie eine Bombe. Was steckt dahinter?

Google Startseite mit Suchfenster und mit Smartphone-Nutzer als Hintergrundbild

Google Mobile Update: Google macht ernst mit der Bevorzugung responsiver Webseiten.

Usability Update zugunsten mobiler Websites

Seit Jahren fordert Google Webmaster auf, Websites konsequent für mobile Endgeräte zu optimieren. Damit trägt das Unternehmen dem veränderten User-Verhalten Rechnung: Weltweit erfolgen bereits ein Drittel aller Aufrufe von Websites über mobile Geräte – Tendenz steigend. Nun macht Google ernst mit seiner Bevorzugung mobiler und responsiver Seiten in den Suchergebnissen. Auf dem offiziellen Webmaster-Blog meldete man jüngst, man werde am 21. April 2015 ein weltweites Update mit „erheblichen Auswirkungen“ ausrollen. Die wichtigste Nachricht: Die großen Verlierer dieses Updates werden definitiv Websites sein, die nicht für mobile Endgeräte optimiert sind.

Das ändert sich: Ohne Mobile geht es nicht mehr

Bisher galt: Zeigte Google in den Ergebnissen für einen bestimmten Suchbegriff eine Seite auf den obersten Plätzen an, dann galt das unabhängig davon, ob die Suchanfrage auf einem Desktop, Smartphone oder Tablet erfolgte. Das ist nun vorbei. Jetzt müssen Websites, die nicht für Mobilgeräte optimiert sind, mit erheblichen Ranking-Verlusten in der mobilen Suche rechnen. Laut einer Google-Studie beginnen bereits heute 75% aller Suchanfragen auf einem Smartphone. War eine mobile Website bisher also ein Wettbewerbsvorteil, so wird sie nun zur absoluten Pflicht.

Grafik Responsiv Websdesign

Google empfiehlt ausdrücklich, Webseiten im Responsive Webdesign zu konzipieren.

Das sollten Sie tun: Mobile und Responsive Webdesign

Google hält für Webmaster umfangreiche Tools und Dokumentationen bereit, um Webauftritte für mobile Geräte zu optimieren. Als ersten Schritt stellt Google einen Test auf die Optimierung für Mobilgeräte zur Verfügung. Ist dessen Ergebnis positiv, ist zunächst Entwarnung angesagt. Jedoch empfiehlt es sich, auch eine grundsätzlich mobilfähige Seite weiter für die mobile Suche zu optimieren. Fällt der Test negativ aus, gilt es, die betreffende Websites alleine oder mit Hilfe eines Dienstleisters schnellstens für mobile Geräte zu optimieren. Google empfiehlt ausdrücklich, Websites im Responsive Webdesign zu konzipieren, damit sie sich dem jeweiligen Eingabegerät anpassen.

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