Trends 2017: Fünf Erfolgsfaktoren für Ihr B2B-Marketing

Neuartige Arbeitskonzepte, der Newsroom als Kommunikationszentrale und vernetztes Datenmanagement – wir berichten über Trends, die für Ihr B2B-Marketing im Jahr 2017 wichtig werden.

interactive tools-Mitarbeiter diskutieren über die Trends 2017

Sie erleben es tagtäglich: Globalisierung und Digitalisierung sind die großen Treiber eines tiefgreifenden Wandels, der alle Unternehmensbereiche betrifft. Oft zeigt sich dabei, dass Unternehmen nicht schnell genug auf digitale Trends oder konkurrierende Geschäftsmodelle reagieren können. Starre Strukturen machen sie schwerfällig.

Auch die Mitarbeiter im Bereich der digitalen Kommunikation stellen sich zahlreichen neuen Herausforderungen. So muss Kundenansprache heutzutage international funktionieren und gleichzeitig national, regional und lokal die gewünschten Zielgruppen erreichen.

Wie können Sie kurzlebige Hypes erkennen und hinter welchem Ansatz verbirgt sich ein Trend, den Sie tunlichst nicht verpassen sollten? Als Full Service Agentur für digitale Medien und Spezialist für die B2B-Branche verstehen wir Ihre Herausforderungen. Unsere Experten beschäftigen sich intensiv mit den Chancen und Risiken des digitalen Wandels.

Klaus Cloppenburg, Geschäftsführer bei interactive tools

Touchpoints zu Kunden und Interessenten haben sich in kürzester Zeit multipliziert und die Kunden erwarten Dialog auf Augenhöhe und schnelle Reaktionszeiten. Das alles lässt die Grenzen zwischen Unternehmenskommunikation, Marketing und Vertrieb verschwimmen.

Damit erzählen wir Ihnen sicher nicht Neues: Aber wie kann sich Ihr Unternehmen aus den traditionellen Silostrukturen befreien? Wie finden Sie heraus, was Ihre Kunden wirklich brauchen? Und welche Trends im B2B-Marketing bieten konkrete Lösungen?

1. Network Thinking: Interdisziplinäre Teams statt Abteilungssilos

Schaubild zeigt die Überwindung des Brockhaus-Denkens durch Network Thinking - entworfen von interactive tools

Keine Abteilungsgrenzen mehr, der Vorgesetzte nicht übergeordnet, sondern mittendrin: Ingenieure, Marketingspezialisten, Vertriebskollegen, Juristen und Personaler arbeiten als Team.

Eine Schlüsselrolle bei der Auflösung tradierter Silostrukturen in Unternehmen kommt sicher dem Konzept des „Network Thinking“ zu. Für Ulrich Weinberg vom Hasso Plattner Institut in Potsdam, einem Vordenker des Network Thinking, steht dieser Ansatz für interdisziplinäre Vernetzung, Enthierarchisierung und die konsequente Fokussierung auf Kundenbedürfnisse.

Echte Neuentwicklung bedeutet heute, möglichst viele möglichst verschiedene Aspekte zusammenzuführen, das heißt, das Denken und die Praxis unterschiedlichster Fachrichtungen zu kombinieren.

Ulrich Weinberg, Network Thinking, Was kommt nach dem Brockhaus-Denken?, Hamburg 2016, hier S.37.

Das bedeutet, kleine, abteilungsübergreifende Projektteams entwickeln neue Ideen und Lösungen, testen diese frühzeitig, zögern nicht Unfertiges vorzustellen oder Fehler zu machen. Der Freiraum, den die vier bis sechs Mitglieder starken Teams dabei genießen, setzt Kreativität frei und treibt Innovationen voran.

Das Ergebnis sind neue Marketing-Strategien, unkonventionelle Lösungsansätze und Ideen, mit denen Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Große B2B-Unternehmen wie z.B. Bosch setzen bereits auf dieses neue Arbeitskonzept.

So weit, so gut: Aber warum genau liegt im vernetzten Denken und Handeln die Zukunft? Wie kann man diesen Ansatz fördern? Und wo wird Network Thinking bereits gelebt? Argumente sind gefragt. Wir unterstützen Sie bei der internen Überzeugungsarbeit und der Realisierung. Schreiben Sie uns eine Mail und folgen Sie den Links für weiterführende Informationen!

Zum Artikel Network Thinking   Zum Video Network Thinking

 

2. Agiles Arbeiten: Wie Network Thinking umgesetzt wird

Schaubild zum agilen Arbeiten und Design Thinking - Trend Nr.2 der interactive tools B2B-Marketing Trends 2017.

Haben Sie interne Widerstände und Abteilungsgrenzen überwunden? Sind die Teams bereit, im Sinne des „Network Thinking“ mit flachen Hierarchien interdisziplinär und eigenverantwortlich zu agieren? Dann kommen sicher folgende Fragen auf: Wie sollten die abteilungsübergreifenden Projektteams am besten zusammenarbeiten? „Agil“ natürlich. Aber was konkret bedeutet das?

Agilität entsteht, wenn es Ihnen gelingt, das Konzept des „Network Thinking“ zu leben und anzuwenden. Vernetzte Arbeitsprozesse eröffnen Ihnen die Möglichkeit, in einem dynamischen Marktumfeld reaktionsfähig zu bleiben und kontinuierlich dazuzulernen. Lerneffekte und Entwicklungen bleiben dabei nicht auf Abteilungen begrenzt, sondern kommen allen zugute. Sie bleiben jederzeit flexibel und anpassungsfähig, sind also „agil“.

Was ist das Bedürfnis hinter einer Idee? Mit dieser Fragestellung beginnt agiles, kundenorientiertes Denken und eröffnet ein ungeahntes Innovationspotenzial.

Timo Wirth, Programm Director/Experte für interdisziplinäre Zusammenarbeit bei interactive tools.

Für agiles Arbeiten sind kurze Kommunikationswege und räumliche Nähe wichtige Voraussetzungen. Viele Unternehmen schaffen mit eigens aufs „Network Thinking“ ausgerichteten Raumkonzepten eine kreative Heimat für ihre interdisziplinären Teams. Für die praktische agile Zusammenarbeit an Projekten empfehlen wir kundenzentrierte Methoden wie „Design Thinking“ und Projektmanagement-Modelle wie „Scrum“.

Lesen Sie dazu unseren Fachbeitrag zum Thema Design Thinking und das Interview mit unserem Experten Timo Wirth, das spannende Insights liefert.

Zum Artikel Design Thinking  Zum Interview mit Timo Wirth

 

3. Content für alle Kanäle: Der Newsroom als Kommunikationszentrale beim B2B-Marketing

Die zeigt Infografik, wie ein Newsroom aus einer 360 Grad Perspektive Content für alle Kanäle und Devices erstellt.

Ein schönes Beispiel für gelebtes „Network Thinking“ ist der Trend zum Newsroom. Die Zahl der Kanäle, über die Kunden mit Unternehmen in Kontakt treten, hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht.

Entsprechend ist wahrscheinlich auch in Ihrem Unternehmen der Bedarf entstanden, die vielfältige Kommunikation zu koordinieren und kosteneffizient zu gestalten. Das erfordert eine kontinuierliche Abstimmung aller Abteilungen, die im Unternehmen Kommunikation betreiben. Und hier kommt der Ansatz des Newsroom ins Spiel.

Die Content-Strategie ist der Kompass für die Arbeit im Newsroom. Unser Team unterstützt Sie bei der Strategieentwicklung und dem Aufbau der erforderlichen Redaktionsprozesse.

Marcus Völkel, Geschäftsleitung/Creative Direction bei interactive tools

Der Newsroom fungiert als zentrale Kommunikationseinheit des Unternehmens. Die dort tätigen Kollegen kommen aus den verschiedenen Abteilungen und übernehmen die praktische Umsetzung der Content-Strategie. Alle Abteilungen leiten ihre Informationen und Inhalte an das Newsroom-Team weiter.

Starre Strukturen werden aufgebrochen, Wissen geteilt und der Newsroom zum Drehkreuz der gesamten Kommunikation – intern und extern. Aus dieser 360-Grad-Perspektive heraus produziert das Team sämtliche Contentformate – Texte, Bilder, Videos, Grafiken etc. – für alle Kommunikationsmaßnahmen und Kanäle.

 

4. Content B2B-Marketing: Erfolg mit Nischenthemen

Infografik veranschaulicht, wie mit den Content Marketing Lücken bei den Zielgruppen gefüllt werden sollen.

Content Marketing hat sich längst zu einer festen Größe im Marketingmix entwickelt. Storytelling entlang von Zielgruppenbedürfnissen positioniert Ihr Unternehmen als persönlichen Ratgeber, verlässlichen Problemlöser und nützliche Informationsquelle.

Auf diese Weise unterstützt Sie Content Marketing dabei, die Bekanntheit Ihrer Marke zu steigern, Imagepflege zu betreiben, Dialog anzustoßen, Leads zu generieren, Vertriebsimpulse zu setzen und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.

Content Marketing bedeutet für uns authentisches Storytelling mit hohem journalistischem Anspruch. Wir entwickeln crossmediale Kommunikation, die auf die Bedürfnisse der Leser eingeht und so Brücken zwischen Ihrem Unternehmen und den Zielgruppen baut.

Wolfgang Metz, Berater/Content bei interactive tools.

Gerade für B2B-Unternehmen stehen die Chancen sehr gut, mit fundierten Inhalten ihre Zielgruppen zu erreichen. Mit ihren häufig hochspezialisierten Nischenthemen können sie populäre Themenfelder und begehrte Keywords vernachlässigen und mit relativ überschaubaren Etats Sichtbarkeit und Reichweite bei den anvisierten Zielgruppen erreichen.

In unserem Whitepaper Content Marketing erfahren Sie praxisnah und präzise, wei Sie Ihren Chef und Kollegen von einer integrierten Content-Strategie für Ihr B2B-Marketing überzeugen:

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5. Business Intelligence: Daten analysieren und gewinnbringend im B2B-Marketing nutzen

Schaubild zum Thema Business Intelligence entworfen von interactive tools.

Immer mehr Daten aus verschiedenen digitalen Touchpoints – Unternehmen sehen sich einer wahren Datenflut ausgesetzt. Aber welche geschäftsrelevanten Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen lassen sich aus Marketing-, Vertriebs-, Support- oder Servicedaten gewinnen?

Dafür müssen Unternehmen die richtigen und für sie wichtigen Daten identifizieren, sie intelligent miteinander verknüpfen und in eine einheitliche Digitalstrategie integrieren. Auch hierfür müssen die bereits erwähnten Wissens- und Daten-Silos aufgebrochen und die verschiedenen Systeme – wie Product Information System (PiS), Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Resource Plannning (ERP) oder die erhobenen Daten aus den Unternehmenskanälen – miteinander verbunden werden.

Schnell verlieren sich Diskussionen über Planung und Weiterentwicklung in subjektiven Wahrnehmungen. Aussagekräftige Daten verschaffen einen objektiven Blick auf den Status quo.

Frank Weisser, Technischer Berater bei interactive tools.

Softwarelösungen wie tableau helfen, diese Datenflut in aussagekräftige Reports münden zu lassen und zu visualisieren. Auf ihrer Grundlage können gewinnbringende Entscheidungen getroffen und deutliche Performance-Steigerungen, Kostensenkungen und Prozessoptimierungen erzielt werden.

Auch mit anderen Web-Analytics-Programmen stehen bereits leistungsstarke Instrumente zur Verfügung, mit denen Traffic, Verweildauer, Zielseiten, Interaktionen, Absprungraten, Social-Media-Interaktionen und weitere digitale Touchpoints gemessen werden können.

Fazit

Vernetztes, agiles Denken und Handeln wird spätestens 2017 zum entscheidenden Erfolgsfaktor für B2B-Unternehmen im globalen Wettbewerb. Erst wenn es gelingt, die traditionellen Wissenssilos in den Kommunikationsabteilungen aufzubrechen, kann Ihr Unternehmen die Chancen der Digitalisierung wirklich nutzen.

Mit Network Thinking entsteht die Chance, interdisziplinäre Teams zu schaffen, die Ideen und Lösungen konsequent entlang von Kundenbedürfnissen entwickeln. Die Kunden-, Unternehmens- und Vertriebskommunikation kann synchronisiert werden. Das wiederum ist die Basis für erfolgreiches Content Marketing und abteilungsübergreifende Redaktionsprozesse bis hin zum Aufbau eines Newsroom. Auch ein gewinnbringendes Datenmanagement über sämtliche Touchpoints hinweg, benötigt vernetzte Kooperation.

Die vorgestellten fünf Erfolgsfaktoren werden die digitale B2B-Kommunikation weit über 2017 hinaus beeinflussen. Sprechen Sie uns an. Gerne entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen Konzepte, diese Trends in Ihrem Unternehmen voranzutreiben.

Was können wir für Sie tun?

Sie möchten ein digitales Projekt verwirklichen? Dann kontaktieren Sie uns. Als verlässlicher Partner bieten wir interaktive Markenerlebnisse und digitale Komplettlösungen aus einer Hand.

Ihr Ansprechpartner

Klaus Cloppenburg
Geschäftsführung
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