Die Transformation einer Digitalagentur

Von der Marke über Produkte bis hin zu Employer Branding, Unternehmenskommunikation ist heute ein hochdynamisches und zunehmend komplexes Feld. Dabei wachsen die Anforderungen an eine Digitalagentur in ähnlichem Maße wie an Unternehmen. Während eine Agentur noch vor wenigen Jahren Dienstleister für klare Aufgabenstellungen war, so geht es heute vielmehr darum, Fragestellungen und Probleme zu identifizieren und mögliche Lösungswege aufzuzeigen. Das bedeutet auch für eine Digitalagentur, ihre Strukturen zu überdenken, agiles Arbeiten und neue Organisationsformen werden unerlässlich. interactive tools ist seit 20 Jahren am Markt und stellt sich dieser Herausforderung. Mit einem Coach für agiles Arbeiten und mit dem klaren Vorsatz, eine positive Fehlerkultur zu etablieren, die zu besseren Ergebnissen und einer neuen Arbeitsweise führt.

Digitalgentur 4.0 agiles Aufmacherbild

Gefragt sind heute Spezialisten, die Prozesse optimieren und möglichst agile technische Lösungen realisieren. Und die Agentur ist von ihren Auftraggebern zunehmend gefordert als agiler Lotse in der digitalen Transformation. Das bestätigt auch Klaus Cloppenburg, Geschäftsführer und Inhaber von interactive tools: "Unsere Aufgabe als Digitalagentur hat sich grundlegend gewandelt: Heute sind wir gefragte Berater für unsere Kunden bei der Herausforderung, die Chancen der Digitalisierung für sich zu ergreifen und sie in Erfolge zu verwandeln. Wir geben ihnen Orientierung und technologisch zeitgemäße Lösungen auf dem Weg in die digitale Zukunft. Aber auch wir müssen uns heute viel mehr bewegen als früher, um das Tempo und die Erwartungen der Kunden und der Mitarbeiter an neue Arbeitsweisen zu erfüllen."

Menschen sind wichtiger als Job-Titel

Für die Auftraggeber genauso wie für interactive tools selbst ist es heute geschäftsentscheidend, Silos und Abteilungsdenken zu überwinden. Agiles Arbeiten ist das Gebot der Stunde. Dabei muss der Change-Prozess sich vom Kleinen zum Großen entwickeln. Der Ausgangspunkt ist der einzelne Mitarbeiter und die Art und Weise wie er innerhalb der Agentur wahrgenommen wird – nämlich als Mensch mit Stärken und Schwächen, mit guten und schlechten Tagen.

Der Ausgangspunkt ist der einzelne Mitarbeiter und die Art und Weise wie er innerhalb der Agentur wahrgenommen wird – nämlich als Mensch mit Stärken und Schwächen, mit guten und schlechten Tagen. Menschen sind wichtiger als Rollen, Job-Titel und Visitenkarten.

Robert Birker, Geschäftsführer.

Innovative Ideen und neue Lösungsansätze können nur entstehen, wenn von oben keine Vorgaben mehr kommen, nach denen zu arbeiten ist, sondern wenn die Teams ausgetretene Pfade verlassen und den Mut haben, etwas auszuprobieren. "Wir merken schon, dass es schwer ist, unsere Vorstellungen, wie Arbeit zu sein hat, über Bord zu werfen. Vieles sitzt sehr tief in den Köpfen drin. Zum Beispiel, dass es einen Vorgesetzten geben muss, der die alleinige Verantwortung trägt.", sagt Timo Wirth, agiler Coach und Experte für Organisationsentwicklung. Vor zwei Jahren holte interactive tools ihn ins Team und übergab ihm die Aufgabe, den Change-Prozess hin zur Beta-Organisation zu initiieren und zu moderieren.

Workshop Situation mit agilem Coach Timo Wirth

Die Agentur als lebendiges System

Für die Agentur als Organisation geht es darum, ein lebendiges System zu sein, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Nicht die Prozesse und Werkzeuge geben den Ton an, sondern die Menschen, die in den Projekten arbeiten. Klassische Hierarchien sind Vergangenheit. Jeder findet seine Rolle in jedem Projekt abhängig von seinen Fähigkeiten und Wünschen, den Anforderungen des Kunden und in Abstimmung mit den anderen Teammitgliedern neu. Universell gültige Lösungen gibt es bei interactive tools nicht mehr:

Wir haben uns von starren Prozessen in der Projektarbeit verabschiedet. Wir fragen uns stetig 'Wie machen wir das?', also ein ständiges Hinterfragen der Vorgehensweise. Wir denken immer wieder neu und probieren aus, um neue Möglichkeiten zu entdecken und den für das Projekt bestmöglichen Weg zu finden. Immer dann, wenn etwas sich bewährt hat, wird es auf andere Projekte übertragen und erneut hinterfragt. Das funktioniert großartig!

Timo Wirth, agiler Coach und Experte für Organisationsentwicklung.

Denn die Digitalisierung schafft nicht nur neue technologische Lösungen. Sie bringt einen grundlegenden Wandel der Arbeitswelt mit sich. Unternehmen sind gefordert, sich von alten Organisationsstrukturen und Management-Methoden zu verabschieden und den Wandel von der Alpha- zur Beta-Organisation aktiv zu gestalten. Gefragt sind radikal anpassungsfähige Prozesse. Dies gelingt interactive tools, indem die Agentur netzwerkartige Strukturen etabliert und die Leitungsebene eine dialogische Führung lebt, die auf Vertrauen basiert anstatt auf Kontrolle. Die Aufgabe der Vorgesetzten besteht eher im Coaching denn im Leiten.

STETIGE ANPASSUNG STATT STARRER STRATEGIE

"Heute kann niemand mehr nach dem Wasserfallprinzip, also in einem linearen Prozess, arbeiten, auch wir als Agentur nicht. Das funktioniert nicht mehr.", sagt Robert Birker. Die Projektteams bei interactive tools finden und führen sich eigenständig entlang der Kundenwünsche und organisieren sich crossfunktional. Konzepter, Designer und Programmierer finden sich projektweise in kleinen, schnellen Teams zusammen. Früher wurde das Ziel definiert und der Auftraggeber bekam nach einer langen Projektphase das Ergebnis "vorgesetzt". Heute liefern die Teams Leistungen und Produkte in schneller Folge, oft als Teilergebnisse oder vorläufige Lösungen. Die Mitarbeiter sind dabei mit dem Ohr immer ganz nah am Kunden und an dessen Herausforderungen. Nur so können sie flexibel auf jede neue Situation reagieren. Der Kunde ist ständig eingebunden und gefordert – er wird ein aktiver Teil des Teams.

Der Weg ist das Ziel

Auf diese Weise lassen sich die Ergebnisse kontinuierlich an die Wünsche der Auftraggeber anpassen. Fehler oder Ansätze, die nicht zielführend sind, zeigen sich frühzeitig und lassen sich noch vor dem nächsten Arbeitsschritt korrigieren. Der Weg ist das Ziel. Auf diesem Weg managt das Team sich selbst und trägt gemeinsam die Verantwortung für das Projekt und den Kunden.

Anders bekommt man heute und in Zukunft Produkte gar nicht mehr auf den Markt. Ein Beispiel ist der Relaunch einer Corporate Website. Der funktioniert heute nur noch als Continuous Relaunch, im Sinne der stetigen Weiterentwicklung von Teilbereichen der Website wie etwa der Startseite, der Produktseiten oder des Karriereportals.

Klaus Cloppenburg, Geschäftsführer.

Positive Fehlerkultur für Ideen und Kreativität

Dass bei dieser Art zu arbeiten Fehler gemacht werden, liegt in der Natur der Sache und ist sogar erwünscht. interactive tools setzt viel daran, eine positive Fehlerkultur zu etablieren. Denn nur da, wo Fehler erlaubt sind, können Teams neugierig bleiben und kreativ reagieren. Diese Kultur wird nicht nur intern gelebt, sondern auch in der Projektarbeit mit den Kunden. Timo Wirth erklärt, was das konkret bedeutet: "Wir sagen unseren Kunden nicht, wir würden schon vorher alles wissen. Sondern wir haben den Mut, Fehler zu machen, um aus ihnen lernen zu können. Denn nur so kann man vorwärtskommen und besser werden. Davon sind wir überzeugt. Und oft fallen in der Praxis genau die Ansätze raus, von denen wir vorher dachten, dass sie funktionieren."

Die Zukunft: Noch stärkere Vernetzung von Agentur und Kunde

Die beiden Geschäftsführer Klaus Cloppenburg und Robert Birker mit ihrem Team fühlen sich für die nächsten Jahre gut aufgestellt. Bei aller Dynamik und Agilität möchten sie die Persönlichkeit der Agentur erhalten: unabhängig, sachlich, menschlich, unprätentiös und trotzdem professionell auf einem sehr hohen Niveau. "Wenn wir dabei bleiben, den Menschen bei all unserem Tun in den Mittelpunkt zu stellen, können wir meiner Meinung nach nicht viel falsch machen", hebt Klaus Cloppenburg hervor. Für die Kundenbeziehungen sieht er eine immer stärker werdende Vernetzung voraus. Im Umfeld der digitalen Transformation werden Agenturen immer tiefer in die Geschäftsprozesse ihrer Kunden eindringen. Auf diese Weise gelingt es, in Echtzeit miteinander zu interagieren und gemeinsam kontinuierlich neue und erfolgreiche Formen digitaler Kommunikation sowie digitaler Produkte und Anwendungen zu entwickeln. So bleiben beide in diesen dynamischen Zeiten wettbewerbsfähig – Agentur und Kunde.

20 Jahre interactive tools

interactive tools wurde 1997 in Berlin gegründet. Ende 2017 beschäftigt die Agentur an zwei Standorten in Berlin und München 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die anspruchsvolle Digitalprojekte für renommierte Kunden aus dem B2B- und dem Consumer-Bereich konzipieren und realisieren. Darunter sind international tätige Unternehmen wie die Firmengruppe Liebherr, Olympus, der Chemiekonzern Wacker, der GKV Spitzenverband oder die Sparkasse.

Was können wir für Sie tun?

Sie möchten ein digitales Projekt verwirklichen? Dann kontaktieren Sie uns. Als verlässlicher Partner bieten wir interaktive Markenerlebnisse und digitale Komplettlösungen aus einer Hand.

Ihr Ansprechpartner

Klaus Cloppenburg
Geschäftsführung
Fon 030/ 726277 - 900
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Klaus Cloppenburg