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was kommt. Trends erkennen, Wissen bündeln und an den Herausforderungen wachsen: Was uns umtreibt, sind die digitalen Fragen der Zeit. Insights, Studien und Papers zur digitalen Transformation stehen hier.

3 Must-Haves für B2B-Websites

B2B-Kunden und -Bewerber erwarten heute eine neue Art des Online-Erlebnisses und unterscheiden dabei nicht mehr zwischen B2B- und B2C-Websites. Sie wollen auf den gewohnten Komfort und die Flexibilität, die sie aus ihrer privaten Internetnutzung kennen, auch im Geschäftsleben nicht mehr verzichten.

In unserer kontinuierlichen Nutzerstudie haben wir die Websites von mehr als 100 B2B-Unternehmen analysiert. Teilnehmer der Studie erhalten detaillierte Ergebnisse unserer Nutzerbefragung, die wir in unserem User Experience Lab durchführen, sowie eine Übersicht über Trends, Best Practices und Herausforderungen für B2B-Websites.

Nachfolgend fassen wir exemplarisch drei wesentliche Must-Haves zusammen, auf die kein B2B-Kunde bzw. kein potenzieller Mitarbeiter mehr verzichten möchte.

An Studie 2019 teilnehmen

Bosch Website international
Bosch Länderwebsites sind weitgehend auf die Anforderungen der Märkte angepasst – inklusive geänderter Leserichtung

1. Personalisierung & Internationalisierung

Eine große Herausforderung für B2B-Unternehmen ist die Ausrichtung auf heterogene Zielgruppen und Märkte.
Mittels Personalisierung können individuelle und relevante Kundenerlebnisse gestaltet werden. Dies ist beispielsweise durch Login, Speichermöglichkeiten, Auslesen der IP-Adresse oder Content-Filter möglich.

Für Unternehmen, die global agieren, ist die Internationalisierung der Website von entscheidender Bedeutung. Die meisten Nutzer bevorzugen Informationen in ihrer eigenen Sprache. Im Idealfall gehen Unternehmen so weit, die Website zu lokalisieren – also Inhalte und Anwendungen an regionale oder lokale Märkte anzupassen. Das bedeutet beispielsweise länderspezifische Bildwelten, unterschiedliches Produktangebot oder angepasste Formularfelder.

Ziel sollte es stets sein, dass Website-User die für sie passenden Inhalte erhalten
und noch schneller zu ihren Antworten kommen.

Unsere Studienergebnisse zeigen: Viele B2B-Unternehmen bieten bereits mehr als eine Sprachversion ihrer Website an. Jedoch können die wenigsten Websites alle relevanten Märkte ansprechen oder lokalisierte Inhalte anzeigen.

2. Produktinszenierung (mit Videos)

Produkte und Services im B2B-Umfeld sind oft komplex, schwer zu erklären und – auf den ersten Blick ­–unemotional. Umso mehr Grund haben B2B-Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen auf ihren Websites wirkungsvoll in Szene zu setzen.
Einige Unternehmen haben das Potenzial von "Storytelling" schon erkannt. Denn selbst wichtige Business- Entscheidungen beruhen nicht ausschließlich auf Rationalität, sondern auch auf Emotionen wie Vorlieben, Treue oder der Begeisterung für eine Marke.

Bewegtbild ist einer der großen beständigen Trends im Marketing und eine gute Idee, wenn es um Produktinszenierung geht. Videos sind aufmerksamkeitsstark und vermitteln Informationen kompakt. Sie erhöhen auch die Verweildauer auf einer Website und können einfach in sozialen Netzwerken geteilt werden.

Unsere Nutzerstudie zeigt: Im B2B haben sich bewegte Bilder vor allem in Form von Erklär- und Produktvideos oder 3D-Animationen für erklärungsbedürftige Investitionsgüter etabliert.

Produktinszenierung bei Herma
Ein Film sagt mehr als tausend Bilder: Produktvideos bei Herma
Festo ist eines der wenigen Unternehmen, das den Kandidaten die Anmeldung zum Bewerberportal durch Social Login vereinfacht

3. Einfacher Online-Bewerbungsprozess

Fachkräftemangel ist seit langem Realität im B2B-Bereich. Qualifizierte Mitarbeiter und talentierter Nachwuchs sind besonders für den Mittelstand von Bedeutung, denn Fachkräfte und Talente bevorzugen häufig große Konzerne. Standortbedingungen erschweren die Mitarbeitersuche oft zusätzlich.
Eine zentrale Rolle, beim Aufbau einer erfolgreichen Arbeitgebermarke, spielt die Unternehmens- bzw. Karrierewebsite.
Als Herzstück des (E-)Recruitings ist sie für viele Bewerber der erste Kontaktpunkt mit einem Unternehmen. Ist die Website gelungen, ist die Chance höher, dass ein Bewerber sich für das Unternehmen entscheidet. Das Online-Bewerbungsverfahren kann den Weg zu neuen MitarbeiterInnen erheblich beeinflussen. 

Hier offenbaren unsere Studienergebnisse: Viele B2B-Unternehmen haben noch großes Optimierungspotenzial. 
Zahlreiche Unternehmen bieten Bewerbern nur den Weg per Online-Bewerbung an – verbunden mit umfangreichen Anmeldungsprozessen und komplexen Formularen.
Eine "One-Click-Bewerbung", bei der Kandidaten ihr aktuelles Profil mit nur einem Klick aus einem Karrierenetzwerk (Xing, LinkedIn) teilen können, wird so gut wie gar nicht angeboten.

Wir führen unsere B2B-Nutzerstudie kontinuierlich fort um die Ergebnisse und Erkenntnisse so aktuell wie möglich zu halten. 

An Studie 2019 teilnehmen

Sie möchten mit Ihrer B2B-Website an unserer UX-Studie teilnehmen? Wir untersuchen, wie B2B-Unternehmen in den Branchen Automobilindustrie & Automotive, Industrie, Bau, Maschinenbau, Technologie, Transport & Logistik und Pharma & Medizintechnik den Anforderungen der Digitalisierung begegnen und welche Potenziale noch ungenutzt sind.

Unserer allgemeinen Trend- und Best Practice-Recherche stellen wir die Ergebnisse unserer Nutzerbefragung gegenüber, die wir in unserem agentureigenen User Experience Lab durchführen. Die Teilnahme an der Studie ist kostenfrei. Kontaktieren Sie uns!

Jan Herrmann

Jan Herrmann
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