Menschen,

statt Titel. Vertrauen statt Vorgaben. Wir arbeiten in selbstorganisierten Teams ohne klassische Hierarchien.
Darauf hast du Lust? Dann sollten wir uns kennenlernen.

Was macht eigentlich ein*e ...?

In Digitalagenturen gibt es viele klangvolle Berufsbezeichnungen und noch mehr verschiedene Aufgaben, die die Menschen in diesen Agenturen bearbeiten. Um möglichst konkrete und persönliche Einblicke in den Arbeitsalltag unserer Kolleg*innen geben zu können, haben wir bei einigen unserer 100 Profis nachgefragt: Was machst du gerade? Was sind deine konkreten Aufgaben?

Was macht eine Recruiterin?

Interview mit Jessica Rademacher

Was machst du eigentlich genau bei interactive tools, ganz kurz zusammengefasst?

„Ich bin im Recruiting, kümmere mich aber auch um alles rund ums Thema Employer Branding und Recruiting Kommunikation. Heißt also: Ich bin dafür zuständig, neue Leute an Bord zu holen und für interactive tools zu begeistern. Von der Ansprache und dem Bewerbermanagement bis zum Onboarding.“

Wie bist du zu interactive tools gekommen?

„Seit meinem beruflichen Start bin ich schon im Recruiting tätig. Ich habe mal im Dienstleisterbereich als Headhunter gearbeitet, habe dann Recruiting und Emloyer Branding bei einem Start Up gemacht und bin dann von interactive tools selbst recruitiert worden über meine Kollegin Christiane. Das Konzept von interactive tools als Digitalagentur und selbstbestimmte Organisation hat mich sehr begeistert, sodass ich hier gelandet bin.“

Was begeistert dich an deiner Aufgabe am meisten?

„Zum einen habe ich immer wieder mit vielen interessanten Menschen zu tun und kann miterleben wie ein Unternehmen wächst mit seiner Belegschaft. Zum anderen finde ich die Agentur-Community und auch interactive tools dahingehend eine spannende Herausforderung, weil wir so genanntes Peer-Recruiting betreiben. Ich führe also mit dem unmittelbaren Team und Teamkolleg*innen das Bewerbungsgespräch und treffe die Mitarbeiterauswahl. Man kann in unterschiedliche Fachbereiche eintauchen und hat immer wieder differenzielle neue Interviewpartner*innen. (…) Man ist hier also mittendrin.“

Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus?

 Jessica lacht und überlegt kurz. Dann sagt sie: „Ein perfekter Tag ist, wenn ich ein oder mehrere tolle Bewerbungsgespräche hatte oder schöne Austausche, wo man merkt: Da steckt ein spannender Mensch und ein spannendes Profil hinter und wo man anhand von zwischenmenschlichen Spannungen merkt, da funkt es, das passt und da wird was bei Rumkommen – das macht Spaß. Wenn ich in Coronazeiten im Büro sein konnte und durfte und viel Austausch habe und spüre, was die Agentur bewegt, das genieße ich auch sehr. Ich brauche Menschen um mich herum, deshalb bin ich auch im Bereich Personal gelandet und brauche Austausch und gute Gespräche. Wenn ich das hatte und im besten Fall noch jemanden eingestellt habe und ich eine Position besetzen und schließen konnte, dann war es ein perfekter Tag“.

„Ich brauche Menschen um mich herum, deshalb bin ich auch im Bereich Personal gelandet.“Jessica, Employer Branding/Recruiting

Wir bei interactive tools arbeiten agil. Wie zeigt sich das in deinem Job?

„Das Konzept des agilen Arbeitens kannte ich vor interactive tools nur aus dem IT-Bereich, wo Teams nach Scrum oder anderen Frames gearbeitet haben. Hier arbeitet die gesamte Organisation agil. Das hat mich damals bei meiner Bewerbung neugierig gemacht. Agil heißt, zumindest organisatorisch bei uns, dass wir viel Selbstverantwortung tragen, dass wir sehr viel im Austausch stehen und viel kommunizieren und für größtmögliche Transparenz sorgen. Wir haben keine expliziten Führungskräfte oder Vorgesetzte, sondern man selbst kann viel vorantreiben und daher schnell, hierarchielos und autark arbeiten. Mir kurz und ohne Umwege Dinge aneignen und selbst frei agieren zu können, das würde ich für mich als agiles Arbeiten bezeichnen.“

Was sind wichtige Eigenschaften, die ein*e Recruiter*in mitbringen sollte?

„Da wir gerade Kolleg*innen suchen: Auf jeden Fall ein großes authentisches Interesse an verschiedenen Menschen, an verschiedenen Positionen und Rollen im Internet-, Online- und Digitalbereich. Erfahrung im Rekrutieren. Also zu verstehen: Wo kann ich Leute antreffen, wo kann ich sie ansprechen, wie mache ich das am besten, Profile einschätzen zu können und herauszufiltern, was würde den- oder diejenige womöglich reizen und interessieren. Wir brauchen jemanden, der generalistisch für Positionen aufgestellt ist, vielleicht aber auch einen Faible für IT-Stellen hat und Lust hat, diesen Bereich und ein Team mit mir aufzubauen, Prozesse zu erneuern und zu gestalten.“

Hast du Tipps und Tricks, die du Berufseinsteigern mit auf den Weg geben könntest?

„Man muss Bock auf Menschen und auf Kommunikation haben. Viele Ausbildungshintergründe können in diese Richtung führen. Ich selbst habe Psychologie studiert, viele kommen aus der Kommunikation, aber auch Leute aus der ursprünglichen IT-Entwicklung finden irgendwann den Weg ins Recruiting, haben also ein Berufsfachbereich. Ich glaube, es gibt keinen goldenen Weg, der ins Recruiting führt. Einfach offen sein, Lust drauf haben, Leute und Profile zu verstehen und zu hinterfragen und dabei das Gesamtgefüge der Organisation im Hinterkopf zu haben und zu berücksichtigen. Und: Sucht euch gute Mentor*innen, die euch viel zeigen – sei es toolseitig, sei es prozess- und organisationsseitig – einfach Lust haben, sich immer weiterzuentwickeln.“

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