Menschen,

statt Titel. Vertrauen statt Vorgaben. Wir arbeiten in selbstorganisierten Teams ohne klassische Hierarchien.
Darauf hast du Lust? Dann sollten wir uns kennenlernen.

Was macht eine Frontend-Entwicklerin?

In unserer digitalisierten Welt sind wir auf Menschen angewiesen, die die Techniken beherrschen. Sowohl im sichtbaren, als auch im nicht sichtbaren Bereich. Wir haben mit einer unserer Frontend-Entwicklerinnen gesprochen und haben sie gefragt, worauf es in diesem Beruf ankommt. 

Du hast Lust mit Andrea zusammenzuarbeiten? Dann bewirb dich als Entwickler*in bei uns!

Was macht eine Frontend-Entwicklerin bei interactive tools, Andrea?

„Ich mache eine Menge, aber vor allem Frontend-Entwicklung. Das bedeutet, ich baue vorwiegend die Ansichten von Webseiten. Ich erkläre das gern so: 

Stell dir vor du stehst vor einem Haus. Ein Haus hat eine Ansicht mit Fenstern, Tür(en), einer Fassade etc., die du siehst, wenn du davor stehst. Wenn man das mit einer Webseite verglicht, dann ist es meine Aufgabe, dass zu bauen, was der Benutzer einer Webseite sieht. Das tue ich u.a. durch die Definition der vorhandenen Elemente und deren Anordnung. Beim einem Haus wäre das, zu sagen das es ein Fenster hat und wo sich dieses befindet. Weiterhin definiere ich, wie die Elemente aussehen, z.B. durch Bestimmung der Farbe, Form, Größe, sowie Abstände zu anderen Elementen. Die Gestaltung der Elemente verfolgt nach dem Vorgaben des Design-Teams, die ich dann bei meiner Arbeit berücksichtige.
Zudem gebe ich (sofern vorhanden) das Verhalten an. D.h., ich definiere zum Beispiel was passiert, wenn ich etwas anklicke oder auf einer Seite scrolle.“

Du bist noch nicht so lange bei uns. Weißt du noch, was dich am Ende bewegt hat, zu interactive tools zu gehen?

Andrea grinst und sagt: „Das ist eine sehr gute Frage, denn ich habe schon bevor ich angeworben wurde mehrfach überlegt, mich bei interactive tools zu bewerben. Weil ich jedoch nicht in Berlin wohne, war mir der Fahrtweg zu weit. Am Ende war eine Motivation dann das viele Homeoffice. Außerdem habe ich vorher immer in kleineren Firmen gearbeitet, da gab es weniger Personal, so dass man mehr als nur Frontend-Entwicklerin war. Zudem haben mir Frontend-Kollegen gefehlt, der Austausch miteinander und das voneinander lernen.“

Jetzt bist du in einer größeren Agentur. Haben sich deine Hoffnungen auf eine Veränderung in diesen Bereichen bestätigt?

„Es hat sich absolut bestätigt. Ich habe ein super Team. Es ist ein Team, das immer versucht, miteinander zu arbeiten. Wir versuchen gemeinsam Lösungen zu finden und zusammen voranzuschreiten. Durch das regelmäßige Frontend-Meeting komme ich immer wieder mit Themen in Berührung, mit denen ich sonst nicht so viel zu tun habe, wodurch ein Wissenstransfer und Austausch stattfindet. Dies passiert nicht nur im allgemeinen Frontend-Meeting, sondern auch im WACKER-Team. Es ist der Wahnsinn, wie stark der Austausch mit den Kolleg*innen ist und wie sehr man von einander profitieren kann. Das hatte ich vorher noch nicht. Außerdem ist immer jemand da, wenn es Probleme gibt und man nicht weiterkommt.“

War das agile Arbeiten bei uns neu für dich?

„Ich kenne das agile Arbeiten bereits und habe schon für Unternehmen gearbeitet, die noch strenger in Richtung Scrum unterwegs waren. Sprints, Retros und Dailys – das kannte ich alles.“

Was war deine bisher größte Herausforderung als Frontend-Entwicklerin?

Andrea lehnt sich auf ihrem Stuhl zurück und überlegt einen Augenblick.

„Besonders spannend war das Theeming-Konzept für eine Pattern Library. Damit habe ich vorher noch nicht gearbeitet, das war also für mich ein ganz anderes modulares Arbeiten. Außerdem besonders herausfordernd, fand ich die Struktur bei interactive tools. Das wir keine klassischen Verantwortlichen haben, sondern selbstverantwortlich arbeiten.“

„Erfolge sind für mich, wie ein Lolli für ein Kind. Wenn ich ein schwieriges Design umgesetzt habe, dann freue ich mich wahnsinnig.“Andrea, Frontend-Entwicklung

Bist du das geworden, was du als Kind werden wolltest?

Die Antwort bekomme ich mit einem herzhaften Lachen zurück: „Ich bin nicht das geworden, was ich als Kind werden wollte, weil ich da tendenziell eher Tänzerin oder Sängerin werden wollte. Selbst als Teenager oder junge Erwachsene habe ich nicht gewusst, dass ich einmal das mache, was ich heute tue. Ich habe erst eine kaufmännische Ausbildung absolviert, weil ich gar nicht so richtig wusste, was eigentlich ich will. Während der Ausbildung habe ich dann gemerkt: Das ist nicht das, wo ich bleiben will. Anschließend habe ich Fachabitur gemacht und überlegt, wohin es gehen soll. Steuern fand ich cool, also vielleicht Finanzamt oder doch lieber Technik/IT. Das Finanzamt wollte mich nicht, also habe ich erst Elektrotechnik studiert, um dann doch in die Informatik zu gehen.“

Was kannst du angehenden Frontend-Entwickler*innen mit auf den Weg geben?

„Interesse, Spaß und Freude – das ist die beste Basis. Ich glaube, man kann sehr gut Frontend-Entwickler*in werden. Als Einstieg empfehle ich, sich mit HTML und CSS zu beschäftigen. Wenn man das gut kann, dann kann man sich mit JavaScript auseinandersetzen und Richtung Frameworks entwicklen. Die erleichtern einem dann das JavaScript-Leben. Man sollte auf jeden Fall das Interesse haben, auch mal über den Tellerrand hinauszudenken und einen Weitblick zu haben. Außerdem empfiehlt sich gründliches arbeiten. Erstmal hinsetzen, darüber nachdenken: Was will ich machen, das Ziel vor Augen haben, Lösungswege ermitteln und Risiken erkennen. Frontend-Entwickler zu sein heißt auch, ich muss Bock haben, mich mit Grafiken und Bildern auch mal pixelgenau auseinanderzusetzen. Begeisterung für gestalterische Tätigkeiten und Designumsetzungen sind wichtig, sonst wird man schnell frustriert sein. Zudem ist ein Auge fürs Detail sehr hilfreich.“

„Es ist ein großartiges und spannendes Berufsfeld, was nie langweilig wird und viele Möglichkeiten bietet. Man kann sein Wissen weitergeben, sich gegenseitig fördern und unterstützen, so wie bei interactive tools.“Andrea, Frontend-Entwicklung

Danke für den Einblick in dein Berufsfeld!

„Sehr gern.“

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